Wie bereitet man Druckdaten richtig vor?

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Verpackung

Die korrekte Vorbereitung der Druckdaten ist die Basis für den erfolgreichen Druck Ihres Auftrags. Die Druckdaten müssen die Anforderungen der Druckvorstufe, die technologischen Druckmöglichkeiten und die Methoden der Weiterverarbeitung berücksichtigen. Lesen Sie im Folgenden, wie das geht.

Die korrekte Vorbereitung der Druckdaten ist die Basis für den erfolgreichen Druck Ihres Auftrags. Die Druckdaten müssen die Anforderungen der Druckvorstufe, die technologischen Druckmöglichkeiten und die Methoden der Weiterverarbeitung berücksichtigen. Lesen Sie im Folgenden, wie das geht.

Die korrekte Vorbereitung der Druckdaten ist die Basis für einen erfolgreichen Druck Ihrer Bestellung. Die Druckdaten müssen den Anforderungen der Druckvorstufe entsprechen. Technologen stoßen täglich auf fehlerhaft vorbereitete Daten. Probleme entstehen, wenn wir nicht unterscheiden können, ob ein Element in den Druckdaten der Absicht des Grafikdesigners entspricht oder ein Fehler ist.

In diesem Artikel lesen Sie die grundlegenden technischen Anforderungen an die Erstellung korrekter Druckdaten, eine Erklärung der Grundbegriffe und eine Demonstration von Beispielen für die korrekte Datenverarbeitung, Druckmöglichkeiten und die Methoden der Weiterverarbeitung nach dem Druck.

In der Praxis bereiten wir digitale Druckmaterialien nur in dafür vorgesehenen Programmen vor. Wenn Sie die Möglichkeit haben, empfehlen wir die Verwendung professioneller Grafikprogramme: Adobe Illustrator, Adobe InDesign, CorelDraw. In diesen Programmen erstellte Dokumente müssen (idealerweise durch Destillieren oder Exportieren) in das Format PDF/X-1a:2001 (ISO-Standard) Ver. 1.3 konvertiert werden. Die PDF-Datei muss im CMYK-Farbraum oder in Sonderfarben (Pantone) zusammengesetzt (nicht separiert) sein. DIW s.r.o. garantiert die Übereinstimmung der resultierenden Druckform mit den eingegebenen PDF-Dokumenten in vollem Umfang nur dann, wenn die gelieferten Dateien dem Standard PDF/X-1a entsprechen (andernfalls ist das Imprimatur des Kunden erforderlich und entscheidend). 

Wenn Sie kein professioneller Grafikdesigner sind und Grafiken für den Druck eines Auftrags selbst entwerfen müssen, bei dem keine hohen Anforderungen an Qualität und technische Ausführung gestellt werden, ist es auch möglich, Druckdaten in Online-Grafikanwendungen vorzubereiten. 

Hervorragende Anwendungen sind beispielsweise CANVA, BEFUNKY oder CRELLO. 

Was sind Schnittmarken? 

Es sind Marken, die angeben, wo das Druckerzeugnis auf ein sauberes Format zugeschnitten werden soll. Die Grafik, die hinter diesen Marken fortgeführt wird, nennt man Beschnitt. 

Was ist ein Beschnitt? 

Grafiken, die über das reine Format des Druckwerks hinausreichen (hinter den Schnittmarken). Die Schnitttoleranz beträgt ca. +/- 1 mm, und dank dieser Überlappung reicht die Grafik unabhängig von der Genauigkeit des Schnitts bis zum Rand. Der Beschnitt (Überlappung der Grafik) sollte an jeder Seite 3–5 mm betragen.  

Was ist CMYK? 

Der CMYK-Farbraum besteht aus den vier Grunddruckfarben. Cyan = Cyan, Magenta = Magenta, Yellow = Gelb und BlacK = Schwarz. Der Buchstabe K für Schwarz leitet sich ebenfalls vom Wort "Key" (Schlüsselfarbe) ab, da es die vierte Schlüsselfarbe ist, mit der beim Drucken von Schwarz Kosten gespart werden. Schwarz kann auch mit einer Kombination aus CMY gemischt werden, aber da dafür drei andere Farben verwendet werden müssten, wird Schwarz direkt verwendet, was deutlich günstiger ist. Auf Monitoren wird immer alles hintergrundbeleuchtet und im RGB-Farbspektrum dargestellt. Gedruckte Materialien sind nie hintergrundbeleuchtet, weshalb es technologisch nicht möglich ist, nach dem Druck im CMYK-Farbraum die gleichen leuchtenden Farben wie auf dem Monitor zu gewährleisten. 
Bei der Datenlieferung und der Anforderung, in anderen Farbräumen als CMYK (z.B. RGB) zu drucken, ist die Druckerei DIW bei der Bestellung darüber zu informieren. Ohne diese Information können die Daten automatisch in CMYK konvertiert werden, was zu einer Farbänderung des resultierenden Drucks führen kann. 

Welches Schwarz soll man verwenden? 

Mit CMYK können wir Schwarz auf verschiedene Arten drucken: 

Wenn wir nur Texte drucken, verwenden wir die Zusammensetzung (0/0/0/100), um die Schrift scharf zu machen. 

Wenn wir größere Flächen drucken, verwenden wir folgende Zusammensetzungen: 
Tiefschwarz (typisch): (45, 45, 45, 100) 

Dann gibt es noch Schwarz, das nur für Kennzeichen verwendet wird, die vom System selbst generiert werden. Wir empfehlen diese Zusammensetzung nicht, da ein so starker Auftrag von 4 Farben dazu führt, dass der Druck lange trocknet und diese Farbe gleichzeitig reißen kann. (Passerschwarz: (100, 100, 100, 100)) 

Zusammenfassung der grundlegenden Anforderungen (Checkliste für Grafikdesigner)

✓ Distilliertes PDF, Version 1.3

✓ Composite-PDF

✓ Zentriertes PDF

✓ Maßstab 1:1

✓ PDF ohne eingebettete Farbprofile – wird oft vergessen

✓ Alle Schriftarten eingebettet

✓ Farbraum: CMYK (oder ggf. CMYK + Pantone)

✓ Beschnitt: 3-5 mm

✓ Korrekt definierte TrimBox und BleedBox (Endformat- und Beschnittrahmen) – wird oft vergessen

Daten für Metallicdruck, partiellen Lack, Prägung, Blindprägung und mehr.

  • Die gelieferten Dokumente liegen als PDF-Datei im Maßstab 1:1 vor

  • Die gelieferten Materialien sollten als Vektorgrafiken (in Pfaden) vorliegen, es sei denn, es handelt sich um Rasterdaten (Bilder und ähnliches)

  • Verwendete Rastergrafiken oder Bilder sollten eine Auflösung von mindestens 300 DPI haben, um die Qualität zu erhalten

  • Kennzeichnen Sie die gelieferten Dokumente mit den genauen Maßen und einem eindeutigen Namen, z. B. Einladung, Ankündigung, Namensschild usw.

  • Die Grafik muss Schnittmarken enthalten, die die Endgröße definieren (siehe Markierungen im Beispiel)

  • Beschnitt von mindestens 3 mm über den Rand hinaus (siehe Markierungen im Beispiel). Wenn die Grafik bis an den Rand des Endformats reicht, wird ein Beschnitt verwendet, um weiße Ränder beim Schneiden zu vermeiden, d. h. die Grafik läuft 3 mm über den endgültigen Schnitt hinaus.

  • Bei der Verwendung von Metallicdruck im sogenannten Folien-Heißprägeverfahren ohne Prägestempel beträgt die Platzierungsgenauigkeit des Metalleffekts auf der Druckoberfläche +/- 1 mm. Daher müssen auch die Grafiken an diese Toleranz angepasst werden. Bei der Anforderung einer präzisen Passgenauigkeit empfehlen wir die Reliefprägung in Kombination mit dem Offsetdruck. 

  • In den gelieferten PDF-Daten sollte die Anzahl der benötigten Seiten/Blätter immer wie folgt sein:

  • 1. Seite: Vorschau der fertigen Grafik - gedruckte Grafiken zusammen mit der Folienprägung oder einer anderen Oberflächenveredelung

  • 2. Seite: Grafiken, die nur gedruckt werden (kann je nach Anforderung farbig sein)

  • 3. Seite: Nur für die Folienprägung oder eine andere Oberflächenveredelung vorgesehene Grafiken in 100% Schwarz

Zusätzliche Anforderungen und Empfehlungen

✓ Bei Rückstichheftung und V1-Bindung: Seiten nicht nebeneinander anordnen, sondern in Lesereihenfolge platzieren (Reihenfolge von oben nach unten, wie durchgeblättert wird)

✓ Niemals Druckdaten auf einen Druckbogen ausschießen (kein Nutzenaufbau durch den Designer)

✓ Achten Sie beim Schneiden auf den Sicherheitsabstand (Sicherheitsbereich)
→ Wir empfehlen, wichtige Elemente 4–5 mm innerhalb der TrimBox (Endformat) zu platzieren

✓ Bei der Verwendung von Metallicdruck per Folienfolierung (ohne Prägestempel):
→ Rechnen Sie mit einer Positionierungstoleranz von ca. ±1 mm für Metalleffekte
→ Design entsprechend an diese Toleranz anpassen

✓ Wenn eine präzise Passgenauigkeit erforderlich ist:
→ Wir empfehlen eine Prägung/Folienprägung in Kombination mit Offsetdruck für eine exakte Ausrichtung

Die korrekte Vorbereitung der Druckdaten ist die Basis für einen erfolgreichen Druck Ihrer Bestellung. Die Druckdaten müssen den Anforderungen der Druckvorstufe entsprechen. Technologen stoßen täglich auf fehlerhaft vorbereitete Daten. Probleme entstehen, wenn wir nicht unterscheiden können, ob ein Element in den Druckdaten der Absicht des Grafikdesigners entspricht oder ein Fehler ist.

In diesem Artikel lesen Sie die grundlegenden technischen Anforderungen an die Erstellung korrekter Druckdaten, eine Erklärung der Grundbegriffe und eine Demonstration von Beispielen für die korrekte Datenverarbeitung, Druckmöglichkeiten und die Methoden der Weiterverarbeitung nach dem Druck.

In der Praxis bereiten wir digitale Druckmaterialien nur in dafür vorgesehenen Programmen vor. Wenn Sie die Möglichkeit haben, empfehlen wir die Verwendung professioneller Grafikprogramme: Adobe Illustrator, Adobe InDesign, CorelDraw. In diesen Programmen erstellte Dokumente müssen (idealerweise durch Destillieren oder Exportieren) in das Format PDF/X-1a:2001 (ISO-Standard) Ver. 1.3 konvertiert werden. Die PDF-Datei muss im CMYK-Farbraum oder in Sonderfarben (Pantone) zusammengesetzt (nicht separiert) sein. DIW s.r.o. garantiert die Übereinstimmung der resultierenden Druckform mit den eingegebenen PDF-Dokumenten in vollem Umfang nur dann, wenn die gelieferten Dateien dem Standard PDF/X-1a entsprechen (andernfalls ist das Imprimatur des Kunden erforderlich und entscheidend). 

Wenn Sie kein professioneller Grafikdesigner sind und Grafiken für den Druck eines Auftrags selbst entwerfen müssen, bei dem keine hohen Anforderungen an Qualität und technische Ausführung gestellt werden, ist es auch möglich, Druckdaten in Online-Grafikanwendungen vorzubereiten. 

Hervorragende Anwendungen sind beispielsweise CANVA, BEFUNKY oder CRELLO. 

Was sind Schnittmarken? 

Es sind Marken, die angeben, wo das Druckerzeugnis auf ein sauberes Format zugeschnitten werden soll. Die Grafik, die hinter diesen Marken fortgeführt wird, nennt man Beschnitt. 

Was ist ein Beschnitt? 

Grafiken, die über das reine Format des Druckwerks hinausreichen (hinter den Schnittmarken). Die Schnitttoleranz beträgt ca. +/- 1 mm, und dank dieser Überlappung reicht die Grafik unabhängig von der Genauigkeit des Schnitts bis zum Rand. Der Beschnitt (Überlappung der Grafik) sollte an jeder Seite 3–5 mm betragen.  

Was ist CMYK? 

Der CMYK-Farbraum besteht aus den vier Grunddruckfarben. Cyan = Cyan, Magenta = Magenta, Yellow = Gelb und BlacK = Schwarz. Der Buchstabe K für Schwarz leitet sich ebenfalls vom Wort "Key" (Schlüsselfarbe) ab, da es die vierte Schlüsselfarbe ist, mit der beim Drucken von Schwarz Kosten gespart werden. Schwarz kann auch mit einer Kombination aus CMY gemischt werden, aber da dafür drei andere Farben verwendet werden müssten, wird Schwarz direkt verwendet, was deutlich günstiger ist. Auf Monitoren wird immer alles hintergrundbeleuchtet und im RGB-Farbspektrum dargestellt. Gedruckte Materialien sind nie hintergrundbeleuchtet, weshalb es technologisch nicht möglich ist, nach dem Druck im CMYK-Farbraum die gleichen leuchtenden Farben wie auf dem Monitor zu gewährleisten. 
Bei der Datenlieferung und der Anforderung, in anderen Farbräumen als CMYK (z.B. RGB) zu drucken, ist die Druckerei DIW bei der Bestellung darüber zu informieren. Ohne diese Information können die Daten automatisch in CMYK konvertiert werden, was zu einer Farbänderung des resultierenden Drucks führen kann. 

Welches Schwarz soll man verwenden? 

Mit CMYK können wir Schwarz auf verschiedene Arten drucken: 

Wenn wir nur Texte drucken, verwenden wir die Zusammensetzung (0/0/0/100), um die Schrift scharf zu machen. 

Wenn wir größere Flächen drucken, verwenden wir folgende Zusammensetzungen: 
Tiefschwarz (typisch): (45, 45, 45, 100) 

Dann gibt es noch Schwarz, das nur für Kennzeichen verwendet wird, die vom System selbst generiert werden. Wir empfehlen diese Zusammensetzung nicht, da ein so starker Auftrag von 4 Farben dazu führt, dass der Druck lange trocknet und diese Farbe gleichzeitig reißen kann. (Passerschwarz: (100, 100, 100, 100)) 

Zusammenfassung der grundlegenden Anforderungen (Checkliste für Grafikdesigner)

✓ Distilliertes PDF, Version 1.3

✓ Composite-PDF

✓ Zentriertes PDF

✓ Maßstab 1:1

✓ PDF ohne eingebettete Farbprofile – wird oft vergessen

✓ Alle Schriftarten eingebettet

✓ Farbraum: CMYK (oder ggf. CMYK + Pantone)

✓ Beschnitt: 3-5 mm

✓ Korrekt definierte TrimBox und BleedBox (Endformat- und Beschnittrahmen) – wird oft vergessen

Daten für Metallicdruck, partiellen Lack, Prägung, Blindprägung und mehr.

  • Die gelieferten Dokumente liegen als PDF-Datei im Maßstab 1:1 vor

  • Die gelieferten Materialien sollten als Vektorgrafiken (in Pfaden) vorliegen, es sei denn, es handelt sich um Rasterdaten (Bilder und ähnliches)

  • Verwendete Rastergrafiken oder Bilder sollten eine Auflösung von mindestens 300 DPI haben, um die Qualität zu erhalten

  • Kennzeichnen Sie die gelieferten Dokumente mit den genauen Maßen und einem eindeutigen Namen, z. B. Einladung, Ankündigung, Namensschild usw.

  • Die Grafik muss Schnittmarken enthalten, die die Endgröße definieren (siehe Markierungen im Beispiel)

  • Beschnitt von mindestens 3 mm über den Rand hinaus (siehe Markierungen im Beispiel). Wenn die Grafik bis an den Rand des Endformats reicht, wird ein Beschnitt verwendet, um weiße Ränder beim Schneiden zu vermeiden, d. h. die Grafik läuft 3 mm über den endgültigen Schnitt hinaus.

  • Bei der Verwendung von Metallicdruck im sogenannten Folien-Heißprägeverfahren ohne Prägestempel beträgt die Platzierungsgenauigkeit des Metalleffekts auf der Druckoberfläche +/- 1 mm. Daher müssen auch die Grafiken an diese Toleranz angepasst werden. Bei der Anforderung einer präzisen Passgenauigkeit empfehlen wir die Reliefprägung in Kombination mit dem Offsetdruck. 

  • In den gelieferten PDF-Daten sollte die Anzahl der benötigten Seiten/Blätter immer wie folgt sein:

  • 1. Seite: Vorschau der fertigen Grafik - gedruckte Grafiken zusammen mit der Folienprägung oder einer anderen Oberflächenveredelung

  • 2. Seite: Grafiken, die nur gedruckt werden (kann je nach Anforderung farbig sein)

  • 3. Seite: Nur für die Folienprägung oder eine andere Oberflächenveredelung vorgesehene Grafiken in 100% Schwarz

Zusätzliche Anforderungen und Empfehlungen

✓ Bei Rückstichheftung und V1-Bindung: Seiten nicht nebeneinander anordnen, sondern in Lesereihenfolge platzieren (Reihenfolge von oben nach unten, wie durchgeblättert wird)

✓ Niemals Druckdaten auf einen Druckbogen ausschießen (kein Nutzenaufbau durch den Designer)

✓ Achten Sie beim Schneiden auf den Sicherheitsabstand (Sicherheitsbereich)
→ Wir empfehlen, wichtige Elemente 4–5 mm innerhalb der TrimBox (Endformat) zu platzieren

✓ Bei der Verwendung von Metallicdruck per Folienfolierung (ohne Prägestempel):
→ Rechnen Sie mit einer Positionierungstoleranz von ca. ±1 mm für Metalleffekte
→ Design entsprechend an diese Toleranz anpassen

✓ Wenn eine präzise Passgenauigkeit erforderlich ist:
→ Wir empfehlen eine Prägung/Folienprägung in Kombination mit Offsetdruck für eine exakte Ausrichtung